Warum du immer Ja sagst – obwohl du es hasst
Du hast gelernt, dass dein Wert davon abhängt, wie verfügbar du für andere bist. Aber keiner hat dir gesagt: Wenn du dich für alle verfügbar machst, bist du für dich selbst nicht mehr da.
„Klar, ich mach’s.“
„Ja, kein Problem.“
„Ist okay, ich bin dabei.“
Klingt nett. Hilfsbereit. Verlässlich.
Aber innerlich… schreist du.
Ich weiß genau wie sich das anfühlt das war ich auch mal.
Ein stilles „Echt, schon wieder…“
Eine Mischung aus Wut – auf andere. Und auf dich. Und manchmal auch Tränen der Wut.
Du sagst Ja. Meinst aber Nein.
Und jedes verdammte Mal danach:
- Schämst du dich.
- Bist traurig.
- Bereust es.
Nicht, weil du was Schlechtes getan hast.
Sondern weil du dich selbst verraten hast.
Du hasst es. Und trotzdem tust du’s. Warum?
🧠 Weil es dein Nervensystem gelernt hat:
Ja sagen = Frieden erhalten. Gemocht werden. Kein Streit. Wer will das schon, niemand hat Lust zu streiten und dein Unterbewusstsein will immer dass du in deiner gewohnten Komfortzone verweilst.
💬 Weil du denkst:
„Wenn ich Nein sage, denken sie, ich bin egoistisch.“ „Ich will keine Enttäuschung sein.“ „Ich will nicht wieder dieses komische Schweigen nach dem Nein…“
⚠️ Doch das eigentliche Problem beginnt hier:
Jedes Ja gegen dich ist ein stilles Nein zu dir selbst.
Und das bleibt nicht ohne Folgen und das weißt du. Das wissen wir beide.
Weißt du, wie sich das bemerkbar macht?
- Du liegst abends wach und gehst Gespräche nochmal durch.
- Du bist ständig müde, obwohl du genug schläfst.
- Du hilfst allen – aber fühlst dich selbst allein und im Stich gelassen.
- Du bist immer „nett“ – aber innerlich kalt vor Frust.
Klingt hart? Ist es auch und der Körper merkt es.
Denn was du als „Hilfsbereitschaft“ verkaufst, ist oft Angst.
Angst vor Ablehnung. Vor Kritik. Vor dem: „Was denken die dann über mich?“
Was dich davon abhält, Nein zu sagen?
Kein Mangel an Mut.
Sondern ein Zuviel an Schuld.
Du hast gelernt, dass dein Wert davon abhängt, wie verfügbar du für andere bist.
Aber keiner hat dir gesagt: Wenn du dich für alle verfügbar machst, bist du für dich selbst nicht mehr da.
Und das ist die Quelle der Scham, die du spürst.
Was wäre, wenn…
Du dir selbst das nächste Mal zuhörst?
Wenn du den Moment spürst, in dem du innerlich „Nein“ denkst – und es auch sagst?
Was wäre, wenn du erkennst:
Nein ist kein Angriff.
Nein ist Selbstachtung.
Nein ist ein Ja zu dir.
Was ich dir noch sagen will…
Du sagst Ja, weil du Angst hast.
Aber du leidest, weil du dich selbst immer wieder verlässt.
Und irgendwann fragst du dich nicht mehr:
„Warum wollen alle immer was von mir?“
Sondern:
„Ich stehe zu mir selbst“
Es gibt einen Weg raus.
Er beginnt mit einem Satz:
Du musst nicht erklären.
Du musst nicht rechtfertigen.
Du darfst einfach wählen – für dich.
Wähle Dich!
Lerne in meinem Kurs Grenzen zu setzen weil du es wert bist, einfach nur dich zu wählen.Punkt.