Körperfrieden
Du weißt viel über Ernährung, Bewegung und Selbstfürsorge. Trotzdem entscheidet ein Blick in den Spiegel, wie dein Tag wird. Eine 1:1 Begleitung über drei Monate für Frauen, die nach außen bewundert werden und innen seit Jahren gegen den eigenen Körper arbeiten.
Körperfrieden
1:1 Begleitung über mindestens drei Monate
Es gibt diesen kurzen Moment am Morgen, in dem du an dir runterschaust und der Tag schon eine Richtung bekommt.
Manchmal geht es gut. Manchmal entscheidet dieser Blick, wie viel du dir heute zutraust, was du anziehst, ob du den Bauch einziehst, ohne es zu merken.
Von außen sieht niemand etwas davon. Im Gegenteil.
Was die anderen sehen
Deine Disziplin. Dein Engagement. Dass man dich anrufen kann und du da bist.
Du bekommst dafür viel zurück. Anerkennung, Vertrauen, den Satz „ohne dich läuft hier nichts". Es ist schön, das zu hören, und es stimmt ja auch.
Nur wird es innen davon nicht voller. Es wird leerer. Und je leerer es wird, desto strenger wirst du mit dir, damit von außen niemand etwas merkt. Damit die Fassade hält, an der du gemessen wirst.
Am Ende landet diese Strenge fast immer beim Körper. Er ist das Einzige, was sichtbar ist und sich scheinbar regeln lässt.
Vielleicht kennst du das
- Du weißt mehr über Ernährung, Bewegung und Selbstfürsorge als die meisten in deinem Umfeld. Wohl fühlst du dich trotzdem nicht.
- Du wirst für Eigenschaften gelobt, für die du dich selbst gerade nicht leiden kannst.
- Nach einem Tag, an dem du wenig geschafft hast, bist du auch mit deinem Aussehen unzufriedener.
- Komplimente machen dich eher verlegen als froh.
- Du schiebst Dinge auf, bis du dich besser fühlst. Der Zeitpunkt kommt nicht.
- Du hast dir oft vorgenommen, netter mit dir zu sein, und bist zwei Wochen später wieder beim alten Ton.
Warum mehr Disziplin es schlimmer macht
Weil Disziplin genau das Werkzeug ist, mit dem du dort hingekommen bist.
Jede Runde bestätigt die alte Regel: Ich bin in Ordnung, wenn ich liefere. Wenn ich funktioniere, wenn ich gut aussehe, wenn ich niemandem zur Last falle. Und weil diese Regel zuverlässig Anerkennung bringt, stellt sie nie jemand infrage. Du selbst am allerwenigsten.
Deshalb hilft auch kein besseres Ergebnis. Die Messlatte wandert mit. Und der Satz „ich liebe meinen Körper" bleibt ein Satz, solange die alte Abmachung darunter noch steht: Erst wenn ich anders bin, darf ich in Ruhe gelassen werden.
Man kann keinen Frieden schließen, solange man noch Bedingungen stellt.
Wie wir zusammen arbeiten
Zuerst gehen wir dorthin, wo diese Abmachung entstanden ist. Es gibt fast immer einen Satz, einen Blick oder eine Szene, in der ein Mädchen etwas über sich gelernt hat, das nie wieder überprüft wurde. Wir holen sie dazu – nicht um in der Vergangenheit zu bleiben, sondern damit du siehst, wessen Stimme du eigentlich hörst, wenn du morgens in den Spiegel schaust.
Dann kommt dein Körper selbst dazu. Nicht als Thema, über das gesprochen wird, sondern als Ort, an dem du wieder ankommst. Wir arbeiten mit Wahrnehmung, mit Atem, mit deinen Grenzen – behutsam und in deinem Tempo. Viele Frauen merken hier zum ersten Mal seit Jahren, dass sich ihr Körper von innen anfühlt und nicht nur im Spiegel existiert.
Und daraus verändert sich, woran dein Wert hängt. Das merkst du weniger an großen Erkenntnissen als an kleinen Sachen: Du sagst ab und hältst die Stille danach aus. Du ziehst an, worauf du Lust hast. Du sitzt beim Essen mit Freundinnen, und dein Bauch bleibt einfach entspannt.
Kein Optimieren. Kein Durchziehen. Und nichts, was du zusätzlich zu deinem Leben noch schaffen musst.
Der Rahmen
- wöchentliche Sessions à 60 Minuten via Zoom, vier pro Monat
- über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten, also mindestens zwölf gemeinsame Stunden
- Gespräch und Körperarbeit, je nachdem, was in der Stunde dran ist
- zwischen den Terminen erreichbar per WhatsApp oder Mail, so wie wir es abmachen
- Meditationen, Übungen und Materialien, die ich für dich persönlich zusammenstelle – nichts von der Stange
Die Investition
Eine 1:1 Begleitung beginnt bei 2'500 CHF, je nach Umfang und Dauer. Was für dich passt, klären wir im Klarheitsgespräch.
Richtig bei mir bist du, wenn
- du spürst, dass es nicht an deinem Wissen und nicht an deiner Disziplin liegt
- du bereit bist, deinem Körper wieder zu begegnen, auch wenn das erst ungewohnt ist
- du dir etwas wünschst, das länger hält als der nächste Vorsatz
Nicht richtig bist du, wenn du gerade mitten in einer Essstörung oder einer akuten Krise steckst. Das gehört in therapeutische und ärztliche Hände, und ich sage dir das lieber offen, als dich in eine Begleitung zu nehmen, die dir im Moment nicht hilft. Danach oder begleitend bist du hier genau richtig.
Ich habe selbst lange in einem Körper gelebt, der sich wie ein Gegner angefühlt hat – und bin gleichzeitig die gewesen, auf die sich alle verlassen konnten. Dass diese beiden Dinge zusammenhängen, habe ich erst spät verstanden. Was mich rausgeholt hat, war am Ende nicht mehr Disziplin, sondern der Moment, in dem ich aufgehört habe zu kämpfen. Diesen Weg kenne ich nicht aus Büchern.
Buche dir dein kostenloses Klarheitsgespräch. Eine halbe Stunde, in der wir schauen, ob es passt – und nach der du zu nichts verpflichtet bist.
Von Herzen,
Madeleine