Es ging nie ums Essen!
Von außen sieht eine Essstörung aus wie ein Problem mit dem Essen. Von innen ist sie meistens eine Lösung – für etwas ganz anderes. Warum „lieb dich doch einfach selbst" an dieser Stelle nicht greift, und was stattdessen der erste ehrliche Schritt ist.
Was darunter liegt
Essen ist das, was man sieht. Darunter liegt fast immer etwas anderes: das Bedürfnis, wenigstens eine Sache im Griff zu haben. Das Gefühl, sich Raum erst verdienen zu müssen. Eine alte Rechnung, in der der eigene Wert an eine Bedingung geknüpft ist.
Solange diese Rechnung steht, bringt jede Veränderung an der Oberfläche nur eine neue Form hervor.
Warum Selbstliebe sich am Anfang falsch anfühlt...?!
Wenn dein Körper über Jahre ein Projekt war, manchmal auch ein Gegner, dann ist „liebe deinen Körper" kein Schritt. Das ist ein Sprung über eine Schlucht.
Der erste ehrliche Schritt ist kleiner und viel unspektakulärer: aufhören, gegen ihn zu arbeiten. Frieden vor Liebe. Alles andere kommt später und von selbst.
Wo ich klar abgrenze:
Eine Essstörung ist eine ernsthafte Erkrankung. In einer akuten Phase gehört sie in therapeutische und ärztliche Hände, nicht in ein Coaching. Das sage ich im Erstgespräch so deutlich, wie ich es hier schreibe.
Meine Arbeit setzt danach an oder begleitend (in Abstimmung mit dem Therapeuten): bei der Frage, wer du ohne dieses Muster eigentlich bist. Diese Frage bleibt nämlich oft übrig, wenn die Behandlung abgeschlossen ist. Ich arbeite mit meinen Klientinnen nicht an dem ES-Anteil. Ich setze tiefer an - bei deiner Identität.
Ich kenne diesen Weg nicht nur aus der Begleitung, sondern aus eigener Erfahrung. Und ich weiß, wie lange es dauern kann. Ich weiss aber auch, dass es schneller geht, wenn man an der richtigen Stelle ansetzt.
Wenn du dich hier wiedererkennst und wissen willst, ob mein Weg auch für dich der richtige ist, dann buche dir dein unverbindliches Klarheitsgespräch!