Der Unterschied von mechanischer und biodynamischer Cranio Sacral Therapie
Die Craniosacralarbeit wurzelt in der Osteopathie von William Garner Sutherland. John E. Upledger machte daraus später eine strukturorientierte Methode. Die Biodynamik hingegen führt zurück zu den ursprünglichen, tief ganzheitlichen Ansätzen und entdeckt ihre Essenz neu.
Der UReninterschied von mechanischer und biodynamischer Cranio Sacral Therapie
Die Biomechanik richtet ihre Aufmerksamkeit auf Bewegung – in der Craniosacralen Therapie ist das die subtile, rhythmische Bewegung. Die Biodynamik hingegen richtet den Fokus auf die belebende Kraft hinter dieser Bewegung, die als „Potenz“ bezeichnet wird. Wir treten direkt in Beziehung zu dieser Potenz und ihren verschiedenen Funktionen. Eine passende Analogie wären Wellen und Wind: Die Wellen bewegen sich, aber diese Bewegung wird vom Wind angetrieben. Unser Fokus liegt auf dem Wind, nicht auf den Wellen.
Die meiste Körperarbeit beschäftigt sich mit Bewegungseinschränkungen, die oft von Schmerzen begleitet werden.
In der biomechanischen craniosacralen Praxis kann das Lösen eines Spannungsmusters am SBJ, am OA oder am Sakrum eine positive Wirkung auf die Funktion des gesamten Körpers haben. In der Biodynamik würden wir dieselbe „Spannung“ aus einer anderen Perspektive betrachten: als Ausdruck der Potenz, die wirkt, um den Rest des Systems zu schützen. Unsere Aufgabe wäre es, eine Veränderung in diesem verdichteten Zustand zu ermöglichen, sodass die Potenz sich wieder entfalten und mobilisieren kann. Dadurch wird die lokale Trägheit gelöst und dem „Tide“ (dem inneren Fluss) neue Lebendigkeit verliehen.
(Der Text & Bild stammt von meiner grossartigen Lehrerin Katherine Ukleja, England. Sie prakitiziert seit 35 Jahren, unterrichtete unter Frankly Sills, Pionier in der biodynmischen Cranio)